Gedanken, Ideen, Tips, etc. zu Veränderungen

Beiträge mit Schlagwort ‘Tools’

Gesunde Organisation – #NOUN


Gesunde-Organisationen

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LUDOKI Sales – ein Brettspiel als Trainingswerkzeug


Die Vertriebsmitarbeiter der Firma LANDWEHR haben sich kürzlich in der LANDWEHR akademie für ihre Kunden fortgebildet. Mit dem bewährten System Ludoki trainierten die Mitarbeiter unter der Anleitung von Coach Bianca Traber die richtige Beratung der bestehenden Kunden und Interessenten. LUDOKI ist ein Brettspiel, bei dem in Teams die Beratung trainiert wird.
Wie das genau aussieht, sehen Sie in unserem Video. Viel Spaß beim Anschauen!

wenn das nicht Spass macht!

Theory U : Leading from the emerging future


Den obigen Vortrag wurde am 23. November 2016 in Zürich an einem Meeting der Meetup-Gruppe ResponsiveOrg gehalten.

Ich möchte hier ein paar wertvolle Feedbacks und Hinweise auflisten.

 

Ein  Interview mit Otto Scharmer über  Design Thinking und Theory U ( 17 Minuten):

Der Blinde Fleck

Ein Hebel zur Erweiterung individueller und kollektiver Handlungsfähigkeit liegt darin, die tiefere Dimension von Führung und transformativer Veränderung zu erschließen, einen blinden Fleck, der nicht nur im Bereich von Führung, sondern auch in alltäglichen sozialen Interaktionen existiert. Wir wissen viel darüber, was Führungskräfte tun. Wie Führungskräfte arbeiten – der Prozessablauf – auch darüber ist im Detail geforscht und geschrieben worden. Aber wir wissen wenig über den Entstehungspunkt von Handlung oder den schöpferischen Quellort von Handlung, d.h. darüber, wie Handlung und damit das Neue in die Welt kommt. Der Presencing- oder U-Prozess nennt diesen blinden Fleck von Führung die Quelle der Aufmerksamkeit oder den Ausgangspunkt von Handlung und Wahrnehmung.

Ein Blick auf künstlerische Tätigkeit illustriert dies. Der blinde Fleck bezeichnet den Moment, in dem der Künstler vor der leeren Leinwand steht. Dieser Ausgangspunkt von Handlung, der Moment vor der leeren Leinwand, bietet einen Hebelpunkt für erfolgreiche Führung. Dieser Hebelpunkt liegt darin, Aufmerksamkeitsfelder und damit den inneren Ort, aus dem die Beteiligten eine Situation wahrnehmen und aus dem heraus sie handeln, zu verändern. Zwei Führungskräfte, die sich in der gleichen Situation befinden, die dasselbe tun, können vollkommen unterschiedliche Resultate erzielen, je nachdem aus welchem inneren Ort heraus sie jeweils handeln. Ein bekanntes Beispiel für die innere Dimension von Führung bieten Studien über Spitzensportler. Hier ist die Bedeutung davon, was im Kopf und in der Vorstellung eines Sportlers bei der Vorbereitung auf einen Wettkampf vorgeht, längst erkannt. Dieses Wissen hat zu einer Reihe von Praktiken geführt, die sportliche Leistung sozusagen von „innen heraus“ verbessern. In Management und Führung liegt hier ein blinder Fleck. Wir wissen bisher wenig von der Bedeutung dieser inneren Dimensionen für die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit. Es ist notwendig, diese tiefere Struktur oder Quellebene der Wirklichkeitsentstehung bewusst zu machen, um aufmerksamer in der Gegenwart anwesend und wirksam sein zu können.

Erklärt durch Otto Scharmer selbst:

 

LUDOKI ORGANIZATIONALITY Das Spiel mit Eigenschaften der Organisation


 

spielergebnis

Standortbestimmung und Diskussionsgrundlage

Dieses Kartenspiel bietet eine erste einfache und zugleich zutreffende
Möglichkeit, sich dem komplexen Thema mit Spass und Leichtigkeit zu
nähern. Durch LUDOKI ORGANIZATIONALITY werden die aktuellen
Ausprägungen als Organisationsprofil sichtbar und erfahrbar. Es wird
die Möglichkeit geschaffen, die Effekte der Ausprägung innerhalb der
Organisation zu thematisieren und daraus zielführende Entwicklungs-
maßnahmen abzuleiten.

Ein solches Organisationsprofil ist natürlich eine Momentaufnahme
aus der Sicht der einzelnen Teilnehmenden und daher auch bewusst
subjektiv. Es bietet die Chance, unterschiedliche Sichtweisen aus
derselben Organisation zu vergleichen und daraus wertvolle Schlüsse
für den Umgang untereinander und bei der ganzheitlichen Entwicklung
zu ziehen. Die Organisation oder Organisationseinheit sollte vor dem
Start mit dem Spiel eindeutig definiert werden. Sie kann ein ganzes
Unternehmen, eine Abteilung, ein Team oder einen Verein umfassen.

Nehmen wir an, das Resultat von 3 Personen, die die gleiche Organisation als Ausgangspunkt gewählt haben sieht wie folgt aus:

auswertung1

Das ist der Ausgangspunkt um vielleicht folgende Fragen zu besprechen:

  • 2 Teilnehmer haben für die grünen Eigenschaften der Organisation (Typus Familie) gleich hohe Werte gegeben. Warum sieht das die 3. Person nicht so?
  • Alle 3 Teilnehmer sind nahezu gleich beim Typus  „Lebender Organismus“ (Teal). Wie genau zeigt sich das in unserer Organisation?
  • Die Variantionen beim Typus „Militär“ (Amber) sind verteilt aber eher niedrig. Welche Tätigkeiten in der Organisation sind dabei gemeint? Zählen wir sie einmal auf?
  • Die Verteilung der Werte im Typus „Maschine“ (Orange) sind in etwa gleich wie im Typus „Militär“, jedoch höher. Was kann die Ursache dafür sein? Hängen die beiden Bereiche zusammen?
  • Wenn wir nun uns eine zukünftige Organisation vorstellen? Welche Werte sollen in den einzelnen Typen angestrebt werden? Wie kann man das erreichen?
  • etc.

Diese Fragen sind beispielhaft um die Resultate in einer Spielrunde zu bearbeiten. Man könnte auch eine weitere Runde spielen und sich dabei vorstellen wie die Eigenschaften der idealen, zukünftigen Organisation aussehen sollten. Die Differenz zur ersten Runde, dem Ist-Zustand, zeigt dann die Entwicklungsbereiche.

Der Haupteffekt ist jedoch, dass man über die Eigenschaften seiner Organisation spricht und sie so besser wahrnimmt. Erst dann ist es wirklich möglich sie so zu verändern, dass eine bessere Arbeitsumgebung entsteht.

Klicken Sie hier für mehr Informationen.

 

Vernetzern gehört die Zukunft


Unternehmen werden zunehmend agiler und legen mehr Wert auf Kundenorientierung. Deshalb arbeiten sie immer öfter mit vernetzten und flexiblen Teams, statt mit traditionellen, funktionalen Strukturen. Laut einer aktuellen Umfrage unter Führungskräften (global 7000 Führungskräfte aus 130 Ländern, aus Deutschland 200) geht der Trend zu über 90 Prozent dahin, Organisationsstrukturen umzugestalten. Das Netzwerk im Unternehmen hat sich als Organisationsstruktur etabliert.

HC Trends 2016 - Deutschland

Ergebnisse der Studie Human Capital Trends 2016

Wie auch im letzten Jahr sind die Themen Führung, Lernen, Kultur und Engagement weiterhin im Hauptfokus der Unternehmen. Dieses Jahr wird zudem das Thema Organisationsstruktur sehr wichtig für deutsche und internationale Firmen.

Die deutsche Rangliste der Trends unterscheidet sich nur geringfügig von den globalen Erkenntnissen. In Deutschland teilen sich die Trends Führung, Organisationsstruktur und Engagement den ersten Platz.

Globale Top 5 Trends*

  1. Organisationsstruktur (92%)
  2. Führung (89%)
  3. Kultur (86%)
  4. Engagement (85%)
  5. Lernen (84%)

Top 5 Trends in Deutschland*

  1. Führung, Organisationsstruktur, Engagement (84%)
  2. Kultur und Lernen (82%)

*Einstufung dieser Trends als „wichtig“ oder „sehr wichtig“

Quelle: Human Capital Trends 2016, Globale Studie

Wenn Sie mehr über die Organisationsstruktur „Netzwerk“ wissen wollen, dann empfehle ich Ihnen die Seite Wissensnetzwerke bilden auf meinem Blog. Seit über 12 Jahren initiiere und begleite ich Netzwerke und kenne die Erfolgskriterien für lebendige Gemeinschaften.

Quelle: https://den-wandel-gestalten.de/2016/08/08/vernetzern-gehoert-die-zukunft/   Author: Johanna Brühl  https://den-wandel-gestalten.de/johanna-bruhl/profil/

Reinventing Organisations – an Illustrated Invitation


Bitte zum Lesen auf das Bild klicken:

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Digital Transformation – Hyper-Reality


Hyper-Reality stellt eine provokante und kaleidoskopischen neue Vision der Zukunft dar, wo physische und virtuelle Realitäten sich zusammengeschlossen haben, und die Stadt ist durch Medien gesättigt. Eine Unmenge von Eindrücken und Informationen prasseln auf den Menschen ein. Die elektronische, virtuelle Welt nimmt Überhand.

Wie fühlt sich so was an? Wo bleibt das Spüren, Riechen, Begegnen? Wo kann noch Interaktion auf nicht-elektronische Art stattfinden?

Es ist an uns zu bestimmen, wieviel wir davon mitmachen und was wir davon benutzen. Es sollte uns einfach bewusst sein, dass gewisse Informationen mit den Mechanismen der Quantenphysik übertragen werden (http://www.familienaufstellung.org/studien).

 

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