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Neues Jahr – Neue Chancen für (Human) Change Management?


Dass Change-Management wichtig ist, bestreitet niemand. Veränderung effektiv möglich zu machen, muss zu einer Kernkompetenz von Managern werden. Dabei kann man sich folgende Fragen stellen:

  1. Haben wir einen gemeinsamen Rahmen, eine gemeinsame Sprache und die richtigen Werkzeuge, um tiefgreifende Veränderungen zu managen? Die Auswahl ist sehr groß, und viele Konzepte bestehen im Prinzip aus den selben Bausteinen, nur unterschiedlich formuliert und zusammengesetzt. Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, ein gemeinsames Set von Definitionen, Ansätzen und einfachen Check-Listen zu haben, mit denen jeder in der Abteilung absolut vertraut ist.
  2. Wie stark sind unsere Change-Pläne mit den übrigen Projekt-Plänen verknüpft? Sind diese Prozesse integriert, oder laufen sie parallel? Die Herausforderung besteht darin, Change-Management zu einem wesentlichen Bestandteil des Geschäftsmodells zu machen. Und nicht zu einem eigenen Projekt, das unabhängig davon läuft.
  3. Wer ist für effektives Change-Management in unserem Unternehmen verantwortlich? Die Manager oder die so genannten „Experten“ (seien es Ihre Mitarbeiter oder Externe)? Solange Ihre Manager nicht dafür verantwortlich sind, dass Veränderungen systematisch und gründlich umgesetzt werden – und dass bestimmte Verhaltensweisen Belohnung oder Sanktion nach sich ziehen – werden sie diese Fähigkeiten nicht entwickeln.

Und nicht vergessen:

Wir können verschieden Sichten auf die Veränderungen haben, aber wir müssen uns bewusst sein, dass wir es mit einem lebenden System zu tun haben. Das heisst:

  • Wenn die Veränderungen nicht von der Basis getragen werden, dann laufen sie ins Leere, bringen den geplanten Nutzen nicht und die Mitarbeiter finden kreative Wege darum herum.
  • Veränderungen, die nachhaltig sind, brauchen etwas länger, da sie zuerst in den Herzen der Mitarbeiter wachsen müssen. Es ist eine Begeisterung für das Neue nötig um einen grossen Schwung zu erreichen der dann den gewünschten Nutzen erreicht oder übertrifft.

Ein Vorgehen, dass diese Dimensionen berücksichtigt, hat Otto Scharmer entwickelt. Der Ablauf ist im folgenden Bild ersichtlich:

U_erweitert

 

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