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Haben Sie den „Flow“ schon entdeckt?


Lesen Sie diesen Artikel und Sie werden befähigt werden den Flow in Ihr Leben einzubauen!

Definition

Flow (englisch „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung (Konzentration) und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit („Absorption“), die wie von selbst vor sich geht – auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder auch Funktionslust.

Quellen

Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi gilt als Schöpfer der Flow-Theorie, also lassen wir Ihn zuerst zu Worte kommen:

Mihaly Csikszentmihalyi fragt: „Was macht ein Leben lebenswert?“ Unter der Feststellung, dass Geld uns nicht glücklich machen kann, richtet er seinen Blick auf jene, die Vergnügen und dauerhafte Befriedigung in Tätigkeiten finden, die einen Zustand des „Fließens“, des „Flow“ mit sich bringen.

Joseph Jaworski sagt in seinem Buch Source: The Inner Path of Knowledge Creation, 2012:

„Es gibt eine kreative Quelle unendlichen Potenzials im Universum. Die Verbindung zu dieser Quelle führt zur Entstehung neuer Realitäten – Entdeckung, Schöpfung, Erneuerung und Transformation. Wir sind Partner in der Entfaltung des Universums. “

und

„Der Mensch kann lernen, aus dem unendlichen Potential der Quelle zu ziehen, indem er einen disziplinierten Weg in Richtung Selbstverwirklichung und Liebe, die stärkste Energie im Universum, verfolgt.“

Der Flow

Wer kennt ihn nicht und  würde ihn gern jedes Mal haben – den Flow-Zustand. Ein Zustand, in dem alles wie von allein läuft, man total in der Handlung aufgeht, nicht an Sieg oder Niederlage denkt sondern nur im hier und jetzt genießt.

Ein Tennisspieler im Flow fühlt den Schläger wie eine organische Verlängerung seines Arms. Er spielt im wahrsten Sinn des Wortes, freut sich auf jeden Ball und empfindet auch den technisch schwierigen Rückhand-Schmetterball als einfach.

Läufer beschreiben diesen Zustand als Hochgefühl. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Die Beine laufen automatisch, völlig ohne Anstrengung. Die zyklischen und repetitiven Bewegungsabläufe fördern die Versunkenheit und Absorbiertheit, die einen Flow begünstigen.

Nun wie kann man das lernen?

Mihaly Csikszentmihalyi beschreibt 8 Schritte die Sie in den Flow führen:

  • Schritt 1: Die Tätigkeit muss dir Spaß machen / dich glücklich machen:Der Psychologe Siegbert A. Warwitz  formuliert es folgendermaßen:

    Urbild des Menschen im Flow ist das spielende Kind, das sich im glückseligen Zustand des Bei-sich-Seins befindet

    Jeder von uns kennt dieses Gefühl von Flow aus verschiedensten Bereichen. Es erfolgt beim Ausüben einer Tätigkeit, in diese wir vollständig eintauchen. Der erste Schritt zum Flow führt also über den Spaß. Nur wenn ich Spaß an dieser Tätigkeit habe, kann ich in diesen unterbewussten Zustand kommen.

  • Schritt 2: Angst, Sorgen, Selbstzweifel und Langeweile eliminieren: Die Wissenschaft schreibt, dass Flow-Gefühl entsteht „jenseits von Angst oder Langeweile in scheinbarer Mühelosigkeit.“ Ein Mensch muss und darf Vertrauen in seine Fähigkeiten haben, um einen Flow erfahren zu können.
  • Schritt 3: Volle Konzentration: Ganz bezeichnend für Flow ist die auf eine bestimmte Aufgabe gerichtete absolute Konzentration. Bei dieser wird nichts von dem wahrgenommen, was um einen herum passiert. Diese Bündelung der Aufmerksamkeit erlaubt es, alltägliche Sorgen und störende Gedanken hinter sich zu lassen. Dadurch kann die Energie zielgerichtet für die Aktivität eingesetzt werden.
  • Schritt 4: Fähigkeit = Herausforderung: Hierbei geht es um Ihre Selbstsicherheit und die Zuversicht, die Herausforderung zu meistern.  Der FLOW-Zustand kann  nur dann entstehen, wenn Ihre Fähigkeiten mit den Anforderungen (in etwa) übereinstimmen.
  • Schritt 5: Trainiere den neuen Bewusstseinszustand: Flow-Zustände können bei entsprechenden Bedingungen in hypnotische oder extatische Trance übergehen. Manche Wissenschaftler verstehen den Flow selbst bereits als Trance.  Letztendlich ist es nur ein anderer Bewusstseinszustand. Geht einfach mit: „Entspanne dich täglich für 15 Minuten“
  • Schritt 6: Flow Zustand durch intrinsische Motivation: Eine Grundvoraussetzung für den FLOW ist die Intrinsische Motivation. Sie muss aus Ihnen selber kommen.
  • Schritt 7: Klare Ziele: Sobald du ein konkretes Ziel hast, kannst du erkennen, welche Fortschritte du in Richtung deiner Zielvorstellungen machst.
  • Schritt 8: Gute Vorbereitung für Körper und Umfeld: Je fitter Sie mental und körperlich sind, desto leichter fällt es Ihen, Unsicherheiten und Versagensängste aus dem Weg zu räumen.

Das Gefühl der völligen Versunkenheit – wie «in Trance» – wird mit dem Begriff «Flow» umschrieben. Flow ist zum einen ein Bewusstseinszustand, in dem man völlig in der aktuellen Tätigkeit aufgeht, ohne andere Gedanken und Gefühle zu haben. Zum anderen umfasst Flow nebst diesem totalen Fokus auch die Freude, die durch ein harmonisches Zusammenwirken von Körper und Geist entsteht. Flow scheint daher wie geschaffen für alle Bereiche des Lebens (Arbeit, Freizeit, Sport, Beziehungen, etc.) in der das Ausloten der eigenen Grenzen und das mühelose Über-sich-hinaus-Wachsen von zentraler Bedeutung sind.

Baden in Ihren Zielen, entspannen Sie sich täglich, tun Sie sich etwas gutes von früh bis spät und genießen Sie jede Sekunde Ihres Lebens. So sind Sie in Ihrem Flow. Ganz automatisch.

 

Prof. Peter Kruse über Changemanagement


Im folgenden Interview erklärt Prof. Peter Kruse, Organisationspsychologe an der Universität Bremen, seine Sicht von Change Management. Für mich einer der besten Beiträge, die ich zum Thema bisher gehört habe. Kruse hat 15 Jahre lang auf dem Gebiet der Neuropsychologie geforscht und sieht in den Entwicklungsprinzipien des menschlichen Gehirns ein Modell für die Entwicklung von Unternehmen.

Was er hier unter anderem betont, ist die Tatsache, dass nicht immer alles im Veränderungsmodus sein kann. Es braucht auch Phasen der Stabilität und der Konsolidierung. Es wird eine Frage der Abstimmung sein, wie das Verhältnis dieser Zeiten (Veränderungen, Ruhe) sein wird. Ein weiterer Faktor ist das Wirkungsfeld der Veränderung. Wenn man nur Teile / Teilgebiete einer Firma/Organisation verändert, kann dies durchaus parallel oder schnell aufeinanderfolgend ablaufen. Eine gewisse Koordination ist anzustreben.

Michael

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