Gedanken, Ideen, Tips, etc. zu Veränderungen

Beiträge mit Schlagwort ‘Modell’

Kommunikation für den Change


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Hier erfahren Sie, wie Sie eine Kommunikation konzipieren, die Maßnahmen und Veränderungen vorantreibt.

 

8 Hinweise und Tipps um Massnahmen zu ermöglichen

1) Scheinwerfer auf einen Helden. 

Jeder will ein Held sein. Heldengeschichten erstellen Optimismus und beweisen, dass Veränderung möglich sind. Sie haben Lektionen, aus denen die Menschen leicht lernen können.

Check: Erzählst du eine menschliche Geschichte, die dazu führt Neugierde, Staunen oder Bewunderung zu erzeugen? Gibt es ein Vorbild, aus dem Ihre Akteure lernen können? Können sie träumen „Ich wünschte, ich wäre diese Person?“

2) Wählen Sie eine authentische Stimme aus. 

Kommunizieren Sie mit Stimmen, die echt und vertrauenswürdig für das Publikum sind.  Niemand vertraut der körperlosen Stimme von Vernunft oder Autorität mehr. Stattdessen wollen die Menschen die ungefilterten, leidenschaftlichen Stimmen echter Menschen zu hören.

Check: Hast du dich mit den Anführern verbündet, die sind ähnlich, leidenschaftlich, respektiert, bekannt, verbunden und vernetzt sind?

3) Menschen aufrütteln (sanft)! 

Unvorhersehbarkeit erregt die Aufmerksamkeit der Menschen und erschüttert sie, offnet ihre Welten und den Geist für neue Möglichkeiten. Erzählen Sie Geschichten, die überraschen, Stereotypen und Erwartungen brechen . Verwenden Sie Stile oder Medien, die unerwartet sind. Aber nicht schockieren – das macht das Gegenteil!

Check: Was überrascht an deiner Geschichte und dem wie Sie es liefern?

4) Fokus auf eine machbare Aktion. 

Der Ausgangspunkt ist, genau zu wissen, was die Akteure zu tun haben. Aber bitte die Leute nicht, mehrere Dinge zu tun – sie werden einfach überwältigt sein (und sie werden es auch sein).Rechnen Sie mit einer Aktion pro Kampagne und verwenden Sie alle Ihre Ressourcen dabei.

Check: Haben Sie eine einzelne zentrale Aktion gewählt, um die Ihre Ressourcen darauf zu fokusieren?

5) Stelle genau dar, wie es gemacht wird.

Zeige deinen Akteuren, wie man es macht. Denke daran, dass selbst einfache Handlungen scheinen lästig und beängstigend für diejenigen zu sein, die sie noch nie zuvor gemacht haben. Vertrautheit ist der Schlüssel zum Erfolg um diese Angst zu reduzieren.

Check: Hast du den Leuten gezeigt, wie man genau das macht. Visuell so klar handeln, dass eine Person Ihrer Kommunikation ansehen kann und sagen: „Das kann ich tun.“

6) Mache es über die Gemeinschaft

Soziale Verbindungen reduzieren die Risikowahrnehmung der Menschen enorm. Wie kann Ihre Anstrengung den Menschen helfen näher beieinander zu sein?

Check: Ist es gesellig? Werden die Menschen auf begeisterte Begleiter oder Führer treffen? Werden sie sich als Teil einer Community verstehen?

7) Zeige, dass du dich um deine Familie / Akteure kümmerst.

Zeige, dass du dich um das Wohlbefinden deiner Akteure kümmerst, um ihr Glück und ihre Würde. Empathie und Fürsorge machen 50% der Glaubwürdigkeit (Covello V 1992, Risk Communication, Trust and Credibility) aus. Wenn du dich um Menschen kümmerst, werden sie dir wahrscheinlich vertrauen.

Check: Zeigen Ihre Worte und Bemühungen echte Sorge um die Hoffnungen und Frustrationen Ihrer Akteure? Wird ihr Leben auf vielfältige Weise besser?

8) Hast du genug zugehört?

Hast du deine potentiellen Akteure getroffen und ihnen zugehört? Sie werden immer dankbar sein für die Erkenntnisse, die Sie gewinnen, wenn Sie sich hinsetzen und mit echten Menschen redest.

Check: Hast du dir die von dir beabsichtigten Akteure angehört? War es lange genug, um ihre persönlichen Hoffnungen und Frustrationen zu verstehen? Hast du lange genug zugehört, um Deine eigenen Annahmen in Frage zu stellen?

Vorsicht vor Gründen, Fakten und Fakten

Hüten Sie sich vor Gründen, Fakten, Listen von Kosten und Nutzen und Logik. Wenn Überzeugungsarbeit, Gründe und Argumente verursachen Verleugnung und Widerstand. Sie dem Sprecher ein gutes Gefühl geben, sondern implizieren, dass unsere die Zuhörer leben zu Unrecht. Niemand mag es, wenn man falsch gemacht und so drängen die Leute zurück, um zu schützen. ihre Würde. Die Menschen, die wahrscheinlich handeln werden. Ihre Botschaft kennt bereits viele „Warum“. Weitere „Warum“ hinzuzufügen, wird nicht helfen. Wenn Sie bemerken Du diskutierst mit Leuten, denk ernsthaft darüber nach. stoppen und stattdessen die Dinge auf dieser Seite tun.

Dinge, die funktionieren

  • Humor und Eigenart Eine großartige Möglichkeit, den Widerstand zu senken, sogar um die Konfrontation mit Anfragen.
  • Sozialer Nachweis Die Menschen haben „eine Art instinktive Reaktion auf die etwas überbewerten, wenn wir sehen, dass andere will es haben“. Zum Beispiel: „57% der Häuser in Cardinia haben ein Dach mit Solaranlage“.  „Hier raucht niemand mehr.“
  • Dringlichkeit und Knappheit „Ich muss mich bis zum 20. April anmelden.“ „Nur noch 20 Stellen frei.“
  • Lob und Anerkennung Danke den Leuten für die guten Dinge, die sie getan haben.
    und feiern jeden Schritt in ihre Zukunft.
  • Vergnügen Die Menschen lieben Spiele, Rätsel, Spaß und Essen.

Dinge, die nicht funktionieren

  • Slogans und Taglines Sie sind so lahm.
  • Werbung Wir alle wissen, dass sie versuchen, uns zu überzeugen. Es gibt viel bessere Möglichkeiten, sein Geld auszugeben.
  • Schlechte Nachrichten Die Leute brauchen nicht noch mehr schlechte Nachrichten – es ist deprimierend und deaktivierend. Daher gehen sie in die Ablehnung. Biete stattdessen Hoffnung an.
  • Preise und Belohnungen Wirklich, wenn du Leute bestechen musst, dann bist du nicht der der sich um sie kümmert-
  • Zu denken, dass dein Publikum dumm oder schlecht ist. Du liegst falsch und irgendwann werden sie herausfinden, dass du sie nicht respektierst.

 


 

Quelle: http://www.changeology.com.au/

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Warum Lernspiele so effektiv sind


In der Aus- und Weiterbildung gewinnt die Gamification vermehrt an Bedeutung. Dabei sind die Serious Games den herkömmlichen Lernmethoden oftmals weit überlegen. Ich beschreibe das sehr ausführlich in meinen Artikel in der Computerworld Schweiz.

Doch wo sind die Widerstände und Hindernisse? Wer oder was hindert die Dozenten diese Art des Lernens vermehrt einzusetzen? Die Idee oder das Konzept besteht schon lange. So hat der Professor Dr. Sivasailam “Thiagi” Thiagarajan  schon lange (über 15 Jahre) den Unterricht mit vielen kleinen Interaktive Trainingsmethoden (z.B. Thiagis Aktivitäten für berufliches, interkulturelles und politisches Lernen in Gruppen)  bereichert. Meine Erfahrung war, dass die Dozenten oder Lehrer diese Methoden erst mal selbst erleben müssen, bevor sie es einsetzen.

Wenn das schon bei so einfachen, kleinen Methoden „schwierig“ ist, ist es nicht verwunderlich, dass mächtigere Instrumente, wie umfassende Brettspiele (z.B. Für Changecsm_Spielplan_CHANGE_7bc1a50cc7) komplett andere didaktische Konzepte benötigen. Das heisst es müssen andere Vorgehensweisen gewählt werden. Man vermeidet das, weil:

  • es den gewohnten Fluss stört
  • die Lerninitiative an den Schüler / Studenten geht
  • der Lehrer auf die Ereignisse auf dem Spielfeld reagieren muss
  • es zu viel „Unruhe“ im Saal gibt
  • etc.

 

Wir haben hier eine Steigerung des „Flipped classroom„. Ja es geht schon in die Richtung von selbstorganisiertem Lernen, bei dem der Lehrer dann nur Facilitator ist und das beherrscht er nicht so gut. Und dabei gibt es da ja hervorragende Konzepte wie eduscrum.

Selbstorganisiertem Lernen ist für mich die Zukunftsform. Jetzt gilt es nur noch die Lehrer und Dozenten zu gewinnen und das Schul- und Weiterbildungssystem umzuformen. Keine leichte Aufgabe, darum sollten wir heute noch starten.

Ich gebe gerne Tipps und Hinweise.

 

Agil Arbeiten. 10 visualisierte Thesen


Agilität

  1. ist nicht das Ziel
  2. ist ein Mittel, um das Ziel zu erreichen
  3. ist ein Mindset
  4. braucht Freiraum
  5. braucht einen Rahmen
  6. ist Methodenkompetenz
  7. ist Feedback, ist lernen. für immer.
  8. ist ein Versuch
  9. braucht Austausch
  10. braucht gekritzel

Agilität ist nicht das Ziel. Das Ziel ist ein großartiges Unternehmen zu entwickeln. Agilität ist nur ein Mittel zum Zweck. Zufriedene Kunden und Mitarbeitende sind der Kraftpunkt. Und den gilt es zu nutzen. Mit oder ohne Agilität. (Ich glaube, jedoch das eine strategische Agilität hilft das Ziel in einer zunehmend komplexen Welt zu erreichen **:-)) Da Bilder mehr sagen als 278 Seiten, habe ich viele Erkenntnisse in Bilder gepackt. Viel Spaß beim Schauen Tanja Föhr

Theorie U (Otto Scharmer) vs. Integral (Ken Wilber)


Hier ein Denkanstoss und ein Vergleich von diesen Ansätzen.  Dabei kommen folgende Fragen auf:

  • Kann man diese Ansätze miteinander verbinden?
  • Was hat das Ganze mit mir und meinem Umfeld zu tun?
  • Was wäre wenn man diese Ansätze besser verstehen würde?

 

Wenn die beiden sich unterhalten kommt folgendes heraus:

http://www.unikat.at/wilber-scharmer-2003.pdf

Weitere Artikel von mir über die Theorie U:

Ein Einführung in die Theorie U (mit Anwendungsbeispielen)

und noch ein Artikel: Otto Scharmer: Die Zukunft ist jetzt!

Die Integrale Theorie von Ken Wilber ist eher umfassend. Einen guten Einblick gibt Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Wilber

und folgender Artikel:

https://michaelhabecker.de/wp-content/uploads/2013/09/habecker-ceming-Einf%C3%BChrung-integral.pdf

Doch eben ist das ein Weg, den man beschreiten kann. Ein Weg der mit Ausprobieren und Vorwärtsgehen verbunden ist. Darum habe ich dies hier auch Publiziert.

scharmer-Wilber

 

 

Theorie U und Design Thinking


Wie passt Design Thinking und Theorie U zusammen? Sie scheinen sehr ähnlich zu sein und doch verschieden.

Theorie U

Daher zuerst mal eine kurze Einführung zur Theorie U:

Praktisch angewendet sieht das dann so aus:

1-Theorie-U und Designthinking

Die Schritte sind im Einzelnen:

1. & 2. HALTEN DES RAUMES DES HÖRENS: Die fundamentale Fähigkeit des U ist das Zuhören. Anderen zuhören. Sich selbst zuhören. Und dem zuzuhören, was aus dem Kollektiv hervorgeht. Effektives Zuhören erfordert die Schaffung eines offenen Raumes, in dem andere zum Ganzen beitragen können.

3. BEOBACHTUNG: Die Fähigkeit, die „Stimme des Urteils“ zu suspendieren, ist der Schlüssel zum Übergang von der Projektion zur fokussierten und peripheren Beobachtung.

4. SENSING (Spüren, Fühlen): Das System von den Rändern aus betrachten. Die Vorbereitung auf die Erfahrung am unteren Ende des U erfordert die Abstimmung dreier innerer Instrumente: des offenen Geistes, des offenen Herzens und des offenen Willens. Dieser Öffnungsprozess ist ein aktives „Fühlen“ gemeinsam als Gruppe. Während ein offenes Herz es uns erlaubt, eine Situation aus dem gegenwärtigen Ganzen zu sehen, ermöglicht uns der offene Wille, aus dem Ganzen, das entstehen will, zu spüren.

5. PRESENCING: Die Fähigkeit, sich mit den tiefsten Quellen des Selbst zu verbinden, um an den inneren Ort der Stille zu gelangen, wo das Wissen an die Oberfläche kommt.

6. KRISTALLISIEREN: Wenn sich eine kleine Gruppe von Veränderungsproduzenten zu einem gemeinsamen Ziel bekennt, schafft die Kraft ihrer Intention ein Energiefeld, das Menschen, Chancen und Ressourcen anzieht, die Dinge möglich machen. Diese Kerngruppe und ihr Container fungieren als Vehikel für die Manifestation des Ganzen.

7. PROTOTYPING: Die Bewegung auf der linken Seite der U erfordert, dass sich die Gruppe öffnet und sich mit dem Widerstand des Denkens, der Emotionen und des Willens auseinandersetzt; die Bewegung auf der rechten Seite erfordert die Integration von Denken, Fühlen und Wollen im Kontext von praktischen Anwendungen und Learning by doing.

8. & 9. CO-EVOLVING: Ein prominenter Geiger sagte einmal, dass er nicht einfach seine Geige in der Kathedrale von Chartres spielen könne; er musste den gesamten Raum, die so genannte „Makrogeige“, „spielen“, um sowohl dem Raum als auch der Musik gerecht zu werden. Ebenso müssen Organisationen auf dieser Makroebene agieren: Sie müssen die richtigen Akteursgruppen zusammenbringen, um ihnen zu helfen, auf der Ebene des Ganzen mitzuspüren und mitzugestalten.

Design Thinking

Und jetzt mal zu Design Thinking:

2-Theorie-U und Designthinking

Theorie U und Design Thinking kombiniert

Legt man nun beides zusammen entsteht folgendes Bild:

3-Theorie-U und Designthinking

Das lässt den Schluss zu, dass beide Methoden:

  1. ähnlich sind
  2. menschenzentriert
  3. Kreativ
  4. umfassend

Sie unterscheiden sich dadurch, dass Design Thinking nur ein Subset der Theorie U behandelt. Durch die Kombination der beiden Methoden kann man ein viel mächtigeres Werkzeug erschaffen, das uns hilft bessere Lösungen zu kreieren.

Wir können also

  • die Theorie U anreichern mit den kreativ Methoden von Design Thinking und
  • Design Thinking anreichern  mit den mehr menschlichen Faktoren von der Theorie U. Hier im speziellen Schritt 5,  im obigen Bild: PRESENCING

 

Thiagis Tweets: Steigerung der Produktivität


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Hier sind einige aktuelle Tweets von Thiagi, die häufig getwittert wurden:

  1. Fleißig zu sein und hart zu arbeiten ist nutzlos, wenn man nicht auf ein Ziel zugeht. Richten Sie Ihre gesamte Aktivität auf ein erhebendes Ziel aus.
  2. Vervollständige kleinere Teile der Arbeit, anstatt mit größeren Teilen zu kämpfen. Dies gibt Dir ein Gefühl der Erfüllung.
  3. Stelle sicher, dass Deine Tagesziele Mengenangaben, Qualitätskriterien und Fristen enthalten.
  4. Konzentriere Dich nicht nur darauf, was Du tun sollst und wie Du es tun sollst, sondern konzentriere Dich auch darauf, warum Du es tun sollst.
  5. Verschwende deine Zeit nicht damit, über deine Pläne zu reden oder sie aufzuschreiben. Stattdessen tu es einfach.
  6. Verschwende deine Zeit nicht damit, dass du dich schuldig fühlst, deine Zeit verschwendet zu haben. Stoppen Sie das Wiederkäuen und kehren Sie zur fokussierten Aktivität zurück.
  7. Lass dich von deiner Brillanz und deinen natürlichen Talenten nicht beeindrucken. Um produktiv zu sein, braucht man auch Anstrengung und Ausdauer.

 

Quelle: http://www.thiagi.com/

 

Menschen sind verschieden: Riemann-Thomann-Modell – #NOUN


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Das Modell können Sie nutzen, um Situationen aller Art vorzubereiten und zu analysieren. Es kann Ihnen z.B. dabei helfen, zu identifizieren, was Ihr Gesprächspartner jetzt gerade braucht.

  • Welche Bedürfnisse sind für Ihren Gesprächspartner gerade wichtig?
  • Welche Bedürfnisse bestimmen in der Situation Ihr eigenes Verhalten?
  • Wo haben Sie durch Ihr Verhalten ein Bedürfnis Ihres Gesprächspartners verletzt?

Außerdem kann das Modell dazu dienen, Entwicklungspotential zu identifizieren.

  • Wo macht die Übersteigerung eines Bedürfnisses mir das Leben schwer?
  • Welches Bedürfnis wird bei mir am einfachsten aktiviert?
  • Wohin möchte ich mich verändern?
  • Welches Bedürfnis möchte ich häufiger aktiv werden lassen?

Siehe auch: http://www.hypnose-burgdorf.ch/riemann_thomann.shtml

#NOUN #notizenunterwegs

 

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