Gedanken, Ideen, Tips, etc. zu Veränderungen

Beiträge mit Schlagwort ‘Agile’

Agil vs. Traditionell – #NOUN


Agil-vs-Tradition

Mit agilen Methoden näher am Kunden und mehr Zufriedenheit für die Mitarbeiter!

#NOUN #notizenunterwegs

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Sieben Grundvoraussetzungen für Innovation


Innovationen sind kein Zufall, sondern das Resultat der inneren Haltung eines Unternehmens. Jede Firma möchte innovativ zu sein – die wenigsten sind es wirklich. In der Praxis zeigt sich, dass für wahre Innovationen sieben Grundvoraussetzungen in Unternehmen erfüllt sein müssen.

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1 Das Unternehmensklima – Code of Conduct!

Du kennst das: Freude und Begeisterung sind gewaltige Antriebsfedern und verschaffen unserer Arbeit und unserem Tun einen Sinn. – Willkommen in einer Unternehmenskultur, in der den Menschen mit Respekt und auf Augenhöhe begegnet wird. In einer Unternehmenskultur, in der Fehler gemacht werden dürfen, weil sie die Chance zum Lernen und der Verbesserung mit sich bringen. Willkommen in einer Kultur, in der die Balance zwischen Beruf und Familie stimmt.

Du sagst: Solche Firmen gibt’s doch gar nicht? Ich halte dagegen: Sieh dir höchst erfolgreiche Weltunternehmen – zum Beispiel Google – an. Die innere Einstellung solcher Unternehmen zu ihren Mitarbeitern spiegelt sich in der Kreativität der Mitarbeiter im Außen und im Unternehmenserfolg wieder.
Lebe dieses Verhalten – den Code of Conduct – in deinem Unternehmen aktiv vor. Egal ob du Chef, Führungskraft oder Mitarbeiter bist.

Fazit: Der erste Baustein für Innovation ist ein ansteckendes
Unternehmensklima aus Begeisterung, Freude, Motivation, Wertschätzung
und Toleranz.

2 Das Verlangen nach dem Nutzen – Make Meaning!

Nutzen zu geben bedeutet – im Gegensatz zum Geld verdienen – die Welt zu verändern. Wer einzig mit dem Gedanken Geld zu verdienen ein Geschäft startet wird sehr wahrscheinlich kein Geld verdienen, er wird seinem Tun keine tiefere Bedeutung geben, wird nicht die Welt zum Besseren führen und nicht zuletzt scheitern.
Eine wichtige Voraussetzung für Innovation ist also – zu untersuchen, wie du mit deinem Produkt, deiner Dienstleistung, deinem Tun eine tiefe Bedeutung erreichst – wie du die Welt (ein bisschen) besser machen kannst.

Einige Beispiele: Der Sinn von Google ist Informationen zu teilen – Information allen Menschen zugänglich zu machen. eBays Sinn ist den Handel für jedermann zu ermöglichen. Auf dieser Plattform kann sich jeder auf Augenhöhe mit den großen Retailern messen. YouTube letztlich ermöglicht dir Videos zu drehen, Videos hochzuladen, Videos zu teilen. – Allesamt Firmen, die für den Menschen diese Bedeutung verschafft haben. – Und wir alle wissen, wie extrem erfolgreich diese Firmen damit sind.
Die zweite Voraussetzung ist der tief im Unternehmen verankerte Wille, die Welt besser zu machen – ihr größtmöglichen Nutzen zu geben.

3 Den Nutzen verbalisieren – die magische Formel – das Mantra!

Viele Firmen drücken ihren Nutzen in einem 50 Wörter langen Mammutsatz aus. Mission Statement oder Leitbild nennt sich das dann. – Mal ehrlich: Wenn du das liest – Kennst du danach wirklich die tiefere Bedeutung dieses Unternehmens?

Was jede Firma braucht, ist eine zwei, drei maximal vier Wörter umfassende, magische Formel – ein Mantra. Die Amerikaner sind genial in der Formulierung von Mantras. Nike zum Beispiel arbeitet mit dem Slogan „Authentic athletic performance“
Wenn du entschieden hast, welchen Nutzen du bieten kannst um die Welt zu verändern, drücke es mit zwei bis drei, maximal vier Wörtern aus. Kein IQ-135 erforderndes, seitenlanges Mission Statement – kurz, pointiert, präzise.

4 Der Mut zur Unvollkommenheit – Crappiness!

Die Amerikaner sagen: Don’t worry, be crappy. Übersetzt bedeutet das: Habe Mut zur (vorübergehenden) Unvollkommenheit. Dies sind zwei der schwierigsten Herausforderungen für germanisch-stämmige Menschen und Innovatoren 😉
Erstens: Die Neinsager und Pessimisten ignorieren, die dir sagen werden: „Das geht nicht, das ist nicht möglich.“ – Neinsager und Pessimisten sind wie eine Grippe. Du musst ihr ausgesetzt sein, damit du, wenn du einem Hardcore Pessimisten begegnest – bereits Antikörper gebildet hast.
Zweitens: Deine revolutionäre Innovation herausbringen, ohne dass vielleicht alles perfekt ist. – Wenn wir immer warten, bis die nächste Chip Generation auftaucht, bis das Produkt noch besser, noch perfekter ist, kommen wir niemals auf den Markt. – Wenn du eine echte Innovation geschaffen hast, ist es in Ordnung, wenn anfangs nicht alle Details perfekt sind.
Ich sage nicht, dass wir fehlerhafte Produkte ausliefern sollen. Ich sehe gelassen, dass bei einer Revolution noch nicht alle Details so perfekt sein können, wie sie in späteren Ausführungen sein werden.

5 Hab keine Angst, die Menschen mit deinem Produkt zu polarisieren. –  Polarize People!

Großartige Innovationen polarisieren die Menschen. Du liebst das iPhone oder du hasst es – du liebst einen Porsche oder du hasst ihn. Ich meine damit nicht, dass du die Menschen absichtlich vergraulen sollst, sondern ich weiß, dass großartige Produkte die Menschen immer polarisieren werden. Hab also keine Angst davor und werde immun dagegen, wenn sich die Menschen über dein Produkt kontrovers äußern und es unterschiedlich bewerten. Polarisierung bringt die Menschen dazu über deine Innovation zu sprechen – eine wichtige Voraussetzung, damit sie sich am Markt durchsetzt.

6 Niemals Stillstehen – Keep it moving!

Als innovatives Unternehmen hältst du deine Produkte und die Firma immer in Bewegung. Im Vergleich zum vierten Punkt musst du dich, sobald du mit einer
Innovation auf dem Markt bist, darauf konzentrieren, den Menschen genau zuzuhören, um dein Produkt stetig zu verfeinern und anzupassen: Version 1.0, 1.1, 1.2., 2.0, 3.0, 4.0 – du verbesserst und verbesserst und verbesserst. Keep it moving.

7 Alles über Marketing – Geh’ in die Nische!

Alles was du über Marketing wissen musst ist die einfache und bekannte 2 x 2-Matrix: auf der Y-Achse messen wir die Einzigartigkeit des Produkts oder der Dienstleistung, auf der X-Achse den Wert, den das Produkt für die Menschen hat.
Starten wir rechts unten: hoher Wert, aber nicht einzigartig. Ich nenne das die „Ich auch“-Ecke. Hier schlägst du dich mit vielen Wettbewerbern um dasselbe Produkt: Dieselbe Funktion, das selbe Aussehen, du verkaufst nur über den Preis.

In der gegenüberliegenden Ecke hast du etwas Einzigartiges. Nur du machst das – aber es hat nur einen geringen Wert. Wer sich mit seinem Unternehmen in dieser Ecke rumtreibt, ist schlicht und einfach töricht. Ecke unten links. Geringer Wert und gewöhnlich. Ich nenne diese Bereich – die „Ich muss“-Ecke. – Dazu gehören alle Produkte, die du notwendigerweise kaufen musst: Toilettenpapier, Lebensmittel, Tierfutter.
Das ist die unangenehmste Ecke. – Steve Jobs hat diese einmal die Bozzo Zone genannt: Geringer Wert und gewöhnlich.
Die Ecke, in der wahre Innovationen entstehen und in der alle sein wollen, ist oben rechts platziert: hoher Wert und absolute Einzigartigkeit. Das ist der Königsweg. – Überprüfe also, wo du in deinem Unternehmen mit Blick auf dem Nutzen für die Welt stehst. – (Inspiriert von Guy Kawasaki anlässlich seines Vortrags bei TEDxBerkeley 2014)
Teile mir gerne deine Erfahrungen mit!

Innovation ist kein Zufall. Innovation kann trainiert und erlernt werden.

Author: Marc Gareis
www.innovandom.de

 

Gesellschaft 4.0 führt alles zusammen! -#NOUN


Gesellschaft 40Die Gesellschaft 4.0!

Ist die grundsätzliche Hinterfragung aller scheinbaren Heilsbotschaften von Futuristen und Evangelisten und das bewusste Gestalten einer human-, mitarbeiter- und kunden- und wertzentrierten Gesellschaft 4.0, in der wir alle leben wollen.

Schauen wir nicht nur die Digitalisierung an, nicht nur Industrie 4.0, nicht nur Selbstorganisation, sondern machen wir das Bild komplett!

#notizenunterwegs #NOUN

Einladung zum Workshop: Persönliche Präferenzen und Teamwork


Freitag, 8. September 2017 / 9.00 bis 15.00 Uhr
FIFA Museum, Zürich
(Im Anschluss findet der VIW Social Event statt)

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Ziele
  • Kennenlernen und Erleben von Persönlichkeit und deren Berücksichtigung im Unterricht
  • Einfluss der persönlichen Präferenzen auf das Umfeld und Teams
  • Praktische Übungen mit persönlichen Präferenzen und Teamwork
  • Pflege des Netzwerkes
Teilnehmende
  • Ausbildende und Experten der Sekundarstufe II und Tertiärstufe im Bereich Wirtschaft, Informatik und Wirtschaftsinformatik
  • Absolventen der SVEB Kurse
  • Teamleiter und Führungskräfte
  • Projektmitarbeiter und Leiter
  • Weitere Interessierte

Die Teilnahme wird als Weiterbildungsaktivität im Sinne von eduQua bestätigt
Weitere Information: Trainer’s Day Programm oder von mir
Anmeldung: mit E-Mail an: info@viw.ch
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Was sind Präferenzen?
Präferenzen sind die bevorzugten bewussten und weniger bewussten Verhaltensweisen in den unterschiedlichsten Lebenslagen. Während manche Menschen es lieben, im Mittelpunkt zu stehen, vermeiden es andere, wo immer das möglich ist. Wieder andere suchen einen Gesprächspartner, um ein Problem zu lösen; andere ziehen sich gerade dann eher zurück.

Nutzen: Präferenzprofile lassen sich auch gezielt zur Verbesserung der Effektivität im Team und in der Schule einsetzen. Zu wissen, wie die Kollegen/Schüler am effektivsten kommunizieren verhindert nicht nur Missverständnisse, sondern schafft auch hochwertigere Entscheidungsprozesse und nachhaltige Lernerfolge.

«Der Mensch in der Arbeitswelt 4.0»


Immer mehr wird über die neue Arbeitswelt gesprochen. Jedoch liegt meistens der Schwerpunkt bei der Digitalisierung und den elektronischen Helferchen. Daniel Düsentrieb lässt grüssen:

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Die Montagsfrage

Das ist aber nicht das was uns als Menschen weiter bringt. Wir haben ein riesiges Potenzial zur Verfügung, das meisens ungenutzt herumliegt.

Jeden Montag beschäftigen sich die meisten von uns mit einer grundsätzlichen Frage. Höchst hypothetisch, suggestiv und meinungsmachend. Sie lautet: Was wäre, wenn wir Hierarchien abschaffen würden?

Für die meisten Menschen auf dieser Welt ist das Leben ein Kampf – ein Überlebenskampf. Jeden Tag sind sie Mächten ausgesetzt, die sie weder sehen, noch beeinflussen, geschweige denn bekämpfen können. Sie sind abhängig von dem was irgendwo in der Welt, weit weg von ihnen entschieden und verfügt wird. Haben sie Glück, wird es ihnen helfen (zumindest für eine gewisse Zeit), haben sie Pech, werden sie ausgebeutet, werden Hunger leiden, heimatlos oder sich sogar in Kriegen verheizen lassen müssen. Ganz so, wie es jemand anders für sie vorsieht.

Der Mensch ist nie und an keiner Stelle ein Gleicher unter Gleichen. Das sieht die Welt, so scheint es, nicht vor. Es ist ein wenig so, wie bei George Orwells „Farm der Tiere“, in der am Ende alle Tiere gleich – aber manche eben gleicher sind als andere. Und warum? Warum gibt es ein Prinzip, dass auf dem gesamten Planeten Unterschiede zwischen Menschen schafft, manche zu Unterdrückten und andere zu Unterdrückern macht?

Solche Menschen blühen dann in ihren Hobbys auf, wo sie die wahre Berufung finden. Aber warum nicht im Beruf?

Arbeitswelt 4.0 und Hierarchie

Da drängt sich die Frage auf: vertragen sich der Mensch in der Arbeitswelt 4.0 und Hierarchien?

Hören wir dazu Prof. Peter Kruse an:

Netzwerke und Hierarchie (Prof. Peter Kruse)

Eigentlich haben wir über Jahrhunderte eine Tradition der Verhinderung der Vernetzung. Das Fördern der Vernetzen ist das Loslassen der Verhinderung. (Prof. Peter Kruse)

Die Schlussfolgerung daraus ist, dass wir ein neues Zusammensein und -arbeiten gestalten müssen, bei dem der Beruf wieder berufung wird, bei dem wir wieder Mensch sein können. Wenn man eine aktuelle Stude dazu heranzieht (IAP Studie: «Der Mensch in der Arbeitswelt 4.0») mit den Themen:

  • Digitalisierung
  • Führung und Teamkommunikation
  • Mobil-flexibles Arbeiten
  • Personalentwicklung und Lernen in Organisationen
  • Digitale Erreichbarkeit und Gesundheit

Man sieht schon an den Themen, die gefragt wurden, dass der Wandel nun endlich beginnt. Und das macht Hoffnung! Jedoch fehlen zum Beispiel weitere entscheidende Themen wie:

  • Mitwirkung und Entscheidungsfreiheit der MitarbeiterInnen
  • Gestaltung der Organisation
  • Gemeinsamer Zweck
  • etc.

Wenn wir diese Themen auch noch einbeziehen, dann wird die neue Arbeitswelt entstehen. Eine Arbeitswelt, die je nach Aufgabe die optimale Form annimmt.

Definition Arbeitswelt 4.0(aus https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_4.0)

Der Begriff Arbeiten 4.0 schließt an die Diskussion über die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) an, legt dabei aber den Schwerpunkt auf Arbeitsformen und Arbeitsverhältnisse – nicht nur im industriellen Sektor, sondern in der gesamten Arbeitswelt.[1] Die Gesellschaft stehe insofern vor der Herausforderung, dass technologischer Fortschritt nicht ausgebremst werden darf (kann), selbiger aber auch nicht dazu führen soll, dass Schutzstandards und Wesentlichkeiten der Arbeitswelt keine Berücksichtigung finden.[2]

Zusammenfassend kann der Begriff damit beschrieben werden, dass die zum Teil heute schon gelebten Arbeitsweisen, vor allem aber die Arbeitsweisen in den nächsten Jahren sich an die Herausforderungen und Möglichkeiten der digitalen Welt anpassen.[3] In diesem Zusammenhang umspannt Arbeit 4.0 den Veränderungsprozess der Arbeitswelt im digitalen Zeitalter.[4]

Was gute Führung ausmacht (17): Von der negativen zur positiven Koordination


Markus Reihlen beschreibt in einem Aufsatz von 1998 die Grundzüge der Heterarchie. Wesentlich ist dabei die Entscheidungsfindung unter Experten, die sich in wechselseitiger Abhängigkeit ausbalanciert. Reihlen gesteht den Entscheidungsträgern eigene Interessen zu. Er spricht damit eine Kernfrage vernetzter Organisationsformen an. Wie kann Teilhabe  an Entscheidungsprozessen so gestaltet werden, dass der Organisationszweck optimal erfüllt wird? Wie kann jegliches Eigeninteresse so gelenkt werden, dass es sich dem Gemeininteresse anpasst?

Jedes Organisationsmitglied hat ein Interesse am Erfolg der Organisation. Denn dieser sichert das Einkommen, das jedem Einzelnen eine gesicherte und angenehme Lebensführung ermöglicht. Der Tausch von Arbeitsleistung gegen Einkommen ist das Bindeglied zwischen persönlichem Interesse und dem Interesse der Organisation.  Für andere private oder persönliche Interessen ist im arbeitsvertraglichen Rahmen kein Platz. Dennoch handeln Menschen manchmal entgegen den Interessen der Organisation, wenn sie sich z.B. vorrangig von ihrem Machtstreben leiten lassen.

weiter lesen hier: Was gute Führung ausmacht (17): Von der negativen zur positiven Koordination

Agile Organisationen – miteinander mehr erreichen


Agil bedeutet beweglich sein, regsam und sich wendig auf Veränderungen einstellen zu können. Wer das bis in das hohe Alter schafft, bekommt viel Anerkennung von seinen Mitmenschen.
Doch nicht nur Menschen wollen agil sein. Auch Organisationen sind zunehmend auf der Suche, wie sie auf Veränderungen in der Welt schneller und wendiger reagieren können. Der Druck sich zu verändern wird durch die Folgen des Demographischer Wandel, der Klimapolitik und Digitalisierung größer und ebenso die Herausforderungen.
Der nachfolgende Beitrag gibt einen Überblick, welche Methoden Organisationen nutzen können und welche Werte hinter dem Begriff agil stehen.

Tanja Föhr hat eine schönen Überblick zusammengestellt, der auch noch excellent illustiert ist.

Ein Read-Must für die Agilen unter uns – jedermann/jedefrau.

Siehe: Agile Organisationen – miteinander mehr erreichen

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