Gedanken, Ideen, Tips, etc. zu Veränderungen

Archiv für die Kategorie ‘Tools’

„Reflectionize“ die neue Art der Retrospective


Warum führen wir eigentlich Retrospektiven durch? Wer sich zum wiederholten Mal mit dem Standardprozedere: “Was war gut? Was war schlecht? Was können wir besser machen? …” konfrontiert sieht, mag diese Frage berechtigterweise stellen. Daher ist es wichtig etwas Abwechslung in diese Rückblicke oder Lessons Learned zu bringen.

Es gibt so viele gute Varianten von Retrospektiven, jedoch ist bei diesen nie der Fokus auf der Fragestellung. Mit einer gutes Fragestellung aus definierten Perspektiven lässt sich viel mehr aus einer Retrospektive heraus holen.

Dazu wurde das Werkzeug „Reflectionize“ entiwckelt. Da es wie ein Kartenspiel daherkommt wird es leicht akzeptiert und zeigt seine Wirkung durch die Fragen und ein wertschätzendes Feedback. Das sieht in etwa so aus:

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Die Fragen werden aus den Perspektiven Ich, Wir, Es und Sie (nach Ken Wilber) gestellt und stellen damit sicher, dass die Retrospektive ganzheitlich gemacht werden:

B_Schweizer_Gastfreundschaft_Quadranten_Perspektiven_Ken_Wilber_01

Für weiterführende Information über „Reflectionize“ kann das Factsheet heruntergeladen werden.

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Theorie U und Design Thinking


Wie passt Design Thinking und Theorie U zusammen? Sie scheinen sehr ähnlich zu sein und doch verschieden.

Theorie U

Daher zuerst mal eine kurze Einführung zur Theorie U:

Praktisch angewendet sieht das dann so aus:

1-Theorie-U und Designthinking

Die Schritte sind im Einzelnen:

1. & 2. HALTEN DES RAUMES DES HÖRENS: Die fundamentale Fähigkeit des U ist das Zuhören. Anderen zuhören. Sich selbst zuhören. Und dem zuzuhören, was aus dem Kollektiv hervorgeht. Effektives Zuhören erfordert die Schaffung eines offenen Raumes, in dem andere zum Ganzen beitragen können.

3. BEOBACHTUNG: Die Fähigkeit, die „Stimme des Urteils“ zu suspendieren, ist der Schlüssel zum Übergang von der Projektion zur fokussierten und peripheren Beobachtung.

4. SENSING (Spüren, Fühlen): Das System von den Rändern aus betrachten. Die Vorbereitung auf die Erfahrung am unteren Ende des U erfordert die Abstimmung dreier innerer Instrumente: des offenen Geistes, des offenen Herzens und des offenen Willens. Dieser Öffnungsprozess ist ein aktives „Fühlen“ gemeinsam als Gruppe. Während ein offenes Herz es uns erlaubt, eine Situation aus dem gegenwärtigen Ganzen zu sehen, ermöglicht uns der offene Wille, aus dem Ganzen, das entstehen will, zu spüren.

5. PRESENCING: Die Fähigkeit, sich mit den tiefsten Quellen des Selbst zu verbinden, um an den inneren Ort der Stille zu gelangen, wo das Wissen an die Oberfläche kommt.

6. KRISTALLISIEREN: Wenn sich eine kleine Gruppe von Veränderungsproduzenten zu einem gemeinsamen Ziel bekennt, schafft die Kraft ihrer Intention ein Energiefeld, das Menschen, Chancen und Ressourcen anzieht, die Dinge möglich machen. Diese Kerngruppe und ihr Container fungieren als Vehikel für die Manifestation des Ganzen.

7. PROTOTYPING: Die Bewegung auf der linken Seite der U erfordert, dass sich die Gruppe öffnet und sich mit dem Widerstand des Denkens, der Emotionen und des Willens auseinandersetzt; die Bewegung auf der rechten Seite erfordert die Integration von Denken, Fühlen und Wollen im Kontext von praktischen Anwendungen und Learning by doing.

8. & 9. CO-EVOLVING: Ein prominenter Geiger sagte einmal, dass er nicht einfach seine Geige in der Kathedrale von Chartres spielen könne; er musste den gesamten Raum, die so genannte „Makrogeige“, „spielen“, um sowohl dem Raum als auch der Musik gerecht zu werden. Ebenso müssen Organisationen auf dieser Makroebene agieren: Sie müssen die richtigen Akteursgruppen zusammenbringen, um ihnen zu helfen, auf der Ebene des Ganzen mitzuspüren und mitzugestalten.

Design Thinking

Und jetzt mal zu Design Thinking:

2-Theorie-U und Designthinking

Theorie U und Design Thinking kombiniert

Legt man nun beides zusammen entsteht folgendes Bild:

3-Theorie-U und Designthinking

Das lässt den Schluss zu, dass beide Methoden:

  1. ähnlich sind
  2. menschenzentriert
  3. Kreativ
  4. umfassend

Sie unterscheiden sich dadurch, dass Design Thinking nur ein Subset der Theorie U behandelt. Durch die Kombination der beiden Methoden kann man ein viel mächtigeres Werkzeug erschaffen, das uns hilft bessere Lösungen zu kreieren.

Wir können also

  • die Theorie U anreichern mit den kreativ Methoden von Design Thinking und
  • Design Thinking anreichern  mit den mehr menschlichen Faktoren von der Theorie U. Hier im speziellen Schritt 5,  im obigen Bild: PRESENCING

 

Scrum Training Meetup @ swissICT


Ein paar Impressionen von einem Probetraining im Agile Breakfast Zürich von swissICT.

 

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Feedback:

„A big thank you to Michael Wyrsch for introducing Manbatalo in today’s Agile Breakfast Zürich from swissICT. Manbatalo is a revolutionary way to gamify the learning of Scrum across teams in all organizations. Today we could play with it and review the key concepts of the agile methodology. „

Hier mehr Informationen über Manbatalo

 

Komponenten eines siegreichen Teams – #NOUN


erfolgreichesTeam

#NOUN #notizenunterwegs

Change Management ist ein Widerspruch in sich selbst!


door-672999_640Veränderung ist allgegenwärtig. Es ist und war immer ein Element unserer dynamischen Welt und gerade diese Dynamik scheint immer mehr zu wachsen.

In Organisationen kann es aufgrund von externen Ereignissen oder weil ein neuer gewünschter Zustand erreicht werden soll, zu Veränderungen kommen, . Allerdings kann eine solche „Änderung“ nicht „gemanaged“ werden. Das ist eine Illusion, denn

  • wir können Elemente des technischen Prozesses definieren und verwalten, die an der Erreichung des gewünschten Status beteiligt sind.
  • wir können die menschliche Seite des Prozesses nicht „managen“. Wir können höchsten begleiten und helfen.
  • wir Menschen sind unvorhersehbar und in Gruppen ist die Dynamik und Chemie unserer Interaktion noch grösser. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass dies „verwaltet“ werden kann.
  • die Menschen müssen sich eingeladen fühlen, ermutigt und inspiriert werden, aktiv eine Rolle beim Entwickeln der (ihrer) Organisation zu spielen, um den neuen gewünschten Status zu erreichen. Das heisst sie brauchen einen Zweck, wenn möglich gemeinsam und evolutionär oder zumindest einen guten Grund.

Eine erfolgreiche Veränderung konzentriert sich nicht auf „Management“; sie konzentriert sich auch nicht auf die Veränderung. Sie konzentriert sich auf den Zweck ihres Daseins.

Der Daseinszweck oder Sinn, der sich aus der Organisation selbst ergibt und „ganzheitlich erfassen und erschließen“ lässt wird meistens ist es ein Satz, der den Kern der Organisation ausmacht, und der kann sich auch wandeln oder entwickeln, formuliert.

Und dieser „Sinn“ hat eine wichtige Funktion, er ist die Grundlage der Organisation, der Treiber in Richtung Zukunft, die Kraft, die die Organisation und alle Mitarbeitenden vorwärts bringt. Dieser „Sinn“ ist das „Vorwärts“, dem entland man Veränderungen gemeinsam gestalten kann.

#notizenunterwegs #NOUN

Notizen unterwegs – #NOUN


drawing_640Manche Leute halten ihre Erkenntnisse auf ihrem Laptop oder Tablet fest. Manche schreiben sie in ihr Notizbuch. Ich versuche die Gedanken und Erkenntnisse in Skizzen, Diagramme, Modelle und Bilder festzuhalten, so das es auf einem einzelnen A4 Papier Platz hat. Mit Absicht sind es keine PowerPoint-Slides, denn die Gedanken sind niemals vollständig und abgeschlossen. Sie sollen anregen zu Nachdenken, sollen gut „verdaubar“ sein und einfach anwendbar.

Die Themen werden vielfältig sein und sich vor allem mit Menschen in Organisation und den Organisation selbst befassen. Gastbeiträge sind sehr willkommen.

Notizen unterwegs (NOUN) werden auch via Twitter verteilt (#notizenunterwegs, https://twitter.com/Changeologen) und werden hier archiviert.

Die Abkürzung/Wort NOUN ist mit Absicht gewählt, bedeutet es doch im englischen den Teil der Rede, der eine Person, einen Ort, eine Sache oder eine Idee nennt.

Auf jedem Bild ist die Quelle des Bildes vermerkt.

#notizenunterwegs #NOUN

 

 

LUDOKI Sales – ein Brettspiel als Trainingswerkzeug


Die Vertriebsmitarbeiter der Firma LANDWEHR haben sich kürzlich in der LANDWEHR akademie für ihre Kunden fortgebildet. Mit dem bewährten System Ludoki trainierten die Mitarbeiter unter der Anleitung von Coach Bianca Traber die richtige Beratung der bestehenden Kunden und Interessenten. LUDOKI ist ein Brettspiel, bei dem in Teams die Beratung trainiert wird.
Wie das genau aussieht, sehen Sie in unserem Video. Viel Spaß beim Anschauen!

wenn das nicht Spass macht!

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