Gedanken, Ideen, Tips, etc. zu Veränderungen

Archiv für die Kategorie ‘Netzwerke’

10 Projektmanagement „Best Practices“


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1. Kommunizieren Sie mit allen Projektbeteiligten

Vom ersten Tag an, an dem Sie das Projekt starten, müssen Sie die Ziele kommunizieren. Nicht nur an ein paar Auserwählte, sondern allen Projektbeteiligten. Dazu gehören Schlüsselpersonen wie Teammitglieder, Manager, Projektsponsoren, Kunden und Schlüssel-Benutzer (Key-User).

2. Erstellen Sie ein Risikoverwaltungsteam

Projekte und Aufgaben unterliegen unterschiedlichen Risiken. Deshalb sollten Sie immer ein Risiko-Reaktionsteam haben. Sie können einem Projekt helfen, im Grünen zu bleiben und nicht Gelb oder sogar den gefürchteten Rot-Status zu erhalten. Stellen Sie sich ein Risiko-Reaktionsteam als erste Verteidigungslinie vor, wenn Probleme auftreten.

3. Einen Projektstart durchführen

Um ein erfolgreiches Projekt zu verwalten, müssen Sie alle Ihre Stakeholder mit einem ersten Kick-Off-Meeting ausrichten . Sie sollten alle Personen einbeziehen, die an dem Projekt beteiligt sind, daher werden die Erwartungen schon im Voraus  verwaltet. Je früher Sie auf dem Radar sind, desto besser.

Dies wird Ihnen helfen, kleinere Aufgaben und Zuweisungen an verschiedene Teammitglieder auf der ganzen Linie zu kommunizieren. Sicherzustellen, dass jeder von Anfang an auf das Projekt aufmerksam geworden ist, ist eine einfache, aber effektive Möglichkeit, ein gesundes Projekt abzuwickeln.

4. Verwenden Sie ein detailliertes Arbeitsdefinitionsdokument

Ein häufiges Problem bei der Verwaltung von Projekten ist die Klärung, wer wofür verantwortlich ist. Ein detailliertes Arbeitsdokument entsorgt jegliche Unsicherheit und Verwirrung. Es wird deutlich dokumentiert, welcher Arbeitsaufwand von welcher Gruppe oder Person geleistet werden muss, damit jeder ein klares Verständnis des Ausmaßes der Anstrengung hat. Verwenden Sie ein detailliertes Arbeitsdefinitionsdokument, um die Verantwortlichkeit innerhalb Ihres Projekts zu gewährleisten, und holen Sie sich das Einverständnis aller Beteiligten.

5. Erstellen Sie einen detaillierten Arbeitsplan

Die Formalisierung des Arbeitsplans Ihres Projekts ist der Schlüssel zur Einhaltung von Terminen und Meilensteinen. Ohne einen detaillierten Arbeitsplan gibt es keinen dokumentierten Plan für alle Phasen des Projekts. Was gemessen wird, wird erledigt, und ein detaillierter Arbeitsplan ist eine einfache Methode, um alle beweglichen Teile eines Projekts zu messen.

6. Alles dokumentieren

Alles, was in Ihrem Projekt passiert ist zu dokumentieren, ist ein sicheres Mittel, um sicherzustellen, dass Sie alle Daten haben, die Sie benötigen, um bessere Entscheidungen zu treffen und von früheren Herausforderungen zu lernen. Also schreiben Sie alles auf! Projektschritte, Engpässe, Bereichsänderungen, Aufgabenabhängigkeiten. Damit können Sie jederzeit kompetent Auskunft geben.

7. Bitten Sie um Feedback

Keiner von uns ist perfekt, und es wird immer gute und weniger gute Schritte geben, auch was die Leistung des Projektmanagers angeht. Sich des persönlichen Raums und den Möglichkeiten für Verbesserungen bewusst zu sein, ist ein extrem mächtiges Werkzeug. Vor allem, wenn Sie bereit sind, Kritik von Ihrem Team zu übernehmen.

Als Projektmanager ist es Ihre Aufgabe, den Erfolg des Projekts sicherzustellen. Und denken Sie daran, dass Menschen am anderen Ende der Projektaufgabe stehen. Um Feedback zu bitten, ist eine großartige Möglichkeit, die Erfolgschancen zu erhöhen, höhere persönliche Akzeptanz zu schaffen und seine Managementfähigkeiten zu verbessern.

8. Kommunizieren Sie die Auswirkungen von Projekt-Add-ons

Es ist gut, agile  Methoden zu praktizieren   und manchmal ist es verlockend, „Ja“ zu jedem neuen Projekt oder jeder neuen Aufgabe zu sagen. Dies ist jedoch eine gute Möglichkeit, sich in ein Überlastung hinein zu begeben. Jedes Mal, wenn Sie eine neue Anfrage in Ihrem Projekt haben, liegt es in Ihrer Verantwortung, zu zeigen, wie sich dies auf Ihre Zeitachse oder Ihr Budget auswirkt.

9. Neue Vereinbarungen verwalten

Neue Anfragen bedeuten oft eine Änderung des ursprünglichen Projekt-umfangs. Wenn dies geschieht, ist es eine bewährte Methode, dass alle ein neues Vertragsdokument unterzeichnen. Dadurch erhalten die verschiedenen Interessengruppen ein klares Verständnis des neuen Arbeitsbereichs und der Auswirkungen auf das Gesamtprojekt. Es ist damit auch eine dokumentierte Vereinbarung, so dass es minimale Verwirrung gibt, wenn Termine verschoben werden müssen.

10. Halten Sie ein Nachbereitungstreffen (Lessons Learned) ab

Sobald Ihr Projekt abgeschlossen ist, ist es an der Zeit nachzudenken und zu sehen, wie Sie die nächsten Projekte für den Erfolg optimieren können. Ein Abschlussgespräch ist eine perfekte Gelegenheit, alle Projektmitglieder zur Diskussion zusammenzubringen. Gehen Sie über gelernte Lektionen und Wege um das nächste Projekt zu verbessern. Kontinuierliches Verbessern (persönlich und im Ablauf) hilft Ihnen erfolgreich zu sein. Diese Optimierung Ihres Arbeits-managements wird Ihnen viel Zeit und Geld sparen.

Und hier noch die Infographik dazu:

project-management-best-practices

English Version here

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Führungskultur im Wandel – eine Studie


Kulturstudie mit 400 Tiefeninterviews

In der Ende 2014 veröffentlichten Studie „Führungskultur im Wandel“ kommt er zur Schlussfolgerung, dass die heutige Führungspraxis nicht den Führungsanforderungen entspräche: Die 400 für die Studie interviewten Führungskräfte kritisierten eine seit Jahren bestehende Fehlentwicklung der Führungskultur. Sharehoder Value bestimme die Führungspraxis.

Prof. Dr. Peter Kruse, Geschäftsführer nextpractice GmbH präsentiert und analysiert die Ergebnisse zweier neuer nextpractice-Studien, die den Wandel der Arbeitswelt von morgen schon jetzt eindrucksvoll beschreiben in folgendem Video (Xing New Work Night Nov. 2014):

Seine 10 Kernaussagen sind:
  • Flexibilität und Diversität sind weitgehend akzeptierte Erfolgsfaktoren.
  • Prozesskompetenz ist für alle das aktuell wichtigste Entwicklungsziel.
  • Selbst organisierende Netzwerke sind das favorisierte Zukunftsmodell.
  • Hierarchisch steuerndem Management wird mehrheitlich eine Absage erteilt.
  • Kooperationsfähigkeit hat Vorrang vor alleiniger Renditefixierung.
  • Persönliches Coaching ist ein unverzichtbares Werkzeug für Führung.
  • Motivation wird an Selbstbestimmung und Wertschätzung gekoppelt.
  • Gesellschaftliche Themen rücken in den Fokus der Aufmerksamkeit.
  • Führungskräfte wünschen sich Paradigmenwechsel in der Führungskultur.
  • Führungskultur wird kontrovers diskutiert.

Zur vollständigen Studie:

http://www.inqa.de/SharedDocs/PDFs/DE/Publikationen/fuehrungskultur-im-wandel-monitor.pdf?__blob=publicationFile

Die Slides dazu sind hier zu finden:

 

Vernetzern gehört die Zukunft


Unternehmen werden zunehmend agiler und legen mehr Wert auf Kundenorientierung. Deshalb arbeiten sie immer öfter mit vernetzten und flexiblen Teams, statt mit traditionellen, funktionalen Strukturen. Laut einer aktuellen Umfrage unter Führungskräften (global 7000 Führungskräfte aus 130 Ländern, aus Deutschland 200) geht der Trend zu über 90 Prozent dahin, Organisationsstrukturen umzugestalten. Das Netzwerk im Unternehmen hat sich als Organisationsstruktur etabliert.

HC Trends 2016 - Deutschland

Ergebnisse der Studie Human Capital Trends 2016

Wie auch im letzten Jahr sind die Themen Führung, Lernen, Kultur und Engagement weiterhin im Hauptfokus der Unternehmen. Dieses Jahr wird zudem das Thema Organisationsstruktur sehr wichtig für deutsche und internationale Firmen.

Die deutsche Rangliste der Trends unterscheidet sich nur geringfügig von den globalen Erkenntnissen. In Deutschland teilen sich die Trends Führung, Organisationsstruktur und Engagement den ersten Platz.

Globale Top 5 Trends*

  1. Organisationsstruktur (92%)
  2. Führung (89%)
  3. Kultur (86%)
  4. Engagement (85%)
  5. Lernen (84%)

Top 5 Trends in Deutschland*

  1. Führung, Organisationsstruktur, Engagement (84%)
  2. Kultur und Lernen (82%)

*Einstufung dieser Trends als „wichtig“ oder „sehr wichtig“

Quelle: Human Capital Trends 2016, Globale Studie

Wenn Sie mehr über die Organisationsstruktur „Netzwerk“ wissen wollen, dann empfehle ich Ihnen die Seite Wissensnetzwerke bilden auf meinem Blog. Seit über 12 Jahren initiiere und begleite ich Netzwerke und kenne die Erfolgskriterien für lebendige Gemeinschaften.

Quelle: https://den-wandel-gestalten.de/2016/08/08/vernetzern-gehoert-die-zukunft/   Author: Johanna Brühl  https://den-wandel-gestalten.de/johanna-bruhl/profil/

Digital Transformation – Hyper-Reality


Hyper-Reality stellt eine provokante und kaleidoskopischen neue Vision der Zukunft dar, wo physische und virtuelle Realitäten sich zusammengeschlossen haben, und die Stadt ist durch Medien gesättigt. Eine Unmenge von Eindrücken und Informationen prasseln auf den Menschen ein. Die elektronische, virtuelle Welt nimmt Überhand.

Wie fühlt sich so was an? Wo bleibt das Spüren, Riechen, Begegnen? Wo kann noch Interaktion auf nicht-elektronische Art stattfinden?

Es ist an uns zu bestimmen, wieviel wir davon mitmachen und was wir davon benutzen. Es sollte uns einfach bewusst sein, dass gewisse Informationen mit den Mechanismen der Quantenphysik übertragen werden (http://www.familienaufstellung.org/studien).

 

Holacracy eine neuartige soziale Technologie für Organisationen?


Holacracy ist eine von dem Unternehmer Brian Robertson, aus Philadelphia, USA, in seiner Firma „Ternary Software Corporation“ entwickelte Systemik, die Entscheidungsfindung in großen Netzwerken und vielschichtigen Unternehmen (mit gewünschter Transparenz und partizipativen Beteiligungsmöglichkeiten durch alle Ebenen hindurch) eine günstige Struktur gibt.

Weitere Info:

Wann führen Sie Holacracy ein?

Otto Scharmer zur Veränderung der Veränderung


Ich bin auf einen Artikel von Otto Scharmer aus dem Jahr 2011 gestossen:

Change Management Morgen – 13 Thesen

und er ist sehr aktuell. Er stellt darin 13 Thesen auf und erläutert sie im Detail. Ich liste sie hier kurz zusammen:

  1. Change Management muss ein integraler Bestandteil auf allen Systemebenen sein.
  2. Um den Wandel anzustoßen, bedarf es einer Transformation des Kapitalismus.
  3. Unternehmen sind zu klein, als dass sie große Probleme lösen könnten, und zu groß, um kleine Probleme zu lösen.
  4. Unternehmen und Organisationen müssen sich der Generation kommender Führungskräfte und Vordenker öffnen.
  5. Bau institutionsübergreifender Netzwerke für Lern- und Erneuerungsprozesse.
  6. Gesteigerte Aufmerksamkeit: die blinden Punkte in der Führungsarbeit ausleuchten.
  7. Globale Messtechniken schaffen, mittels derer sich Systeme selber beobachten.
  8. Sektorenübergreifende Übungsfelder für neue Modelle der Zusammenarbeit schaffen.
  9. Traditionelle Unternehmensberatungen sind ein auslaufendes Modell.
  10. Austausch und die Kunst der Generierung kollektiven Wissens sind die Schlüsselkompetenz im Umgang mit Komplexität.
  11. Effektive Führung baut auf klare Zielvorstellungen.
  12. Nach den Blasen der Ökonomie: Die Wirtschaftsschulen der Zukunft müssen Wirtschafts- und Managementtheorien neu erfinden.
  13. Aller Anfang ist die Lücke — hier führt der Weg in die Zukunft.

Ich habe mir speziell die Nummer 9 und 13 gemerkt und aufgeschrieben:

Zu 9: «Der Erfolg einer Intervention hängt von der inneren Verfasstheit des Intervenierenden ab.»

Zu 13: « Wo sehe ich eine Lücke, eine Öffnung oder Herausforderung, die in eine Zukunft weist, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden? »

Change und Soziale Netwerke


Nicholas Christakis ‚TED Vortrag über die bahnbrechende Forschung mit James Fowler, über Übergewicht, Rauchen und Glück (und vieles andere mehr) und die Wirkung von sozialen Netzwerken lohnt sich anzusehen. Man wird dann vielleicht besser verstehen wie das ganze funktioniert..

Das heisst: Unsere kleine Virusmeldungen und Gespräche sind Geschenke, die unsere Netzwerke zusammen zu bindet.

Der Text des vortrags kann auf Deutsch nachgelesen werden: Siehe Transcript

Viel Spass! Michael

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