Gedanken, Ideen, Tips, etc. zu Veränderungen

Archiv für Mai, 2016

Frederic Laloux beim Lernforum Großgruppenarbeit 2016 in Oberursel (auf Deutsch)


Eine Stimme zu diesem Beitrag:

Der Vortrag von Frederic Laloux „wie sich lebendige, vitale Organisationen schaffen lassen …“ beim Lernforum Großgruppenarbeit 2016 fand ich genial.

Der Eintrag bei einem Diskussionsforum zeigt als Beispiel, wie sich Sozialarbeitende fühlen, wenn sie nicht den Zugang zum Selbstmanagement oder zur Selbstsorge gefunden haben:

„Nach über 20 Jahren habe ich keine Motivation mehr. Die Luft ist raus. Auch die vielen befristeten Teilzeitstellen die es vor 10-15 Jahren kaum gab kotzen mich an. Die Entwertung meines Abschlusses ist entwürdigend.“

Die Anregungen bei dem Vortrag von Frederic Laloux kommen meines Erachtens zur rechten Zeit. Akut herrscht echter Fachkräftemangel bei Sozialarbeitern, Erziehern usw., extreme Arbeitsverdichtung und Preiskämpfe auf dem „Dienstleistungsmarkt der soziale Arbeit“. Ich plädiere dafür, das WIR gut ausgebildeten sozial Arbeitenden uns neues Handwerkszeug für die Selbstkompetenz, als auch für die Umstrukturierung der Organisationsführung aneignen. Die Kliniken Heiligenfeld (Klinikgruppe mit dem Schwerpunkt psychosomatischer Behandlung) und das niederländische Unternehmen „buurtzorg“ (Häuslicher Pflegedienst) sind da gute Vorbilder. Ich glaube, dass eine Öffnung zu INNOVATIVEN Sichtweisen, Konzeptentwicklungen mit denMitarbeitenden und deren Umsetzungen unabdingbar sind, damit die Sozialarbeitenden und die sozialen non-profit Organisationen eine Chance haben, gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden.

Quelle: Youtube

Digital Transformation – Hyper-Reality


Hyper-Reality stellt eine provokante und kaleidoskopischen neue Vision der Zukunft dar, wo physische und virtuelle Realitäten sich zusammengeschlossen haben, und die Stadt ist durch Medien gesättigt. Eine Unmenge von Eindrücken und Informationen prasseln auf den Menschen ein. Die elektronische, virtuelle Welt nimmt Überhand.

Wie fühlt sich so was an? Wo bleibt das Spüren, Riechen, Begegnen? Wo kann noch Interaktion auf nicht-elektronische Art stattfinden?

Es ist an uns zu bestimmen, wieviel wir davon mitmachen und was wir davon benutzen. Es sollte uns einfach bewusst sein, dass gewisse Informationen mit den Mechanismen der Quantenphysik übertragen werden (http://www.familienaufstellung.org/studien).

 

Workshop Selbstorganisierte Organisationen


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Unsere Themen für den Tageskurs „Selbstorganisierte Organisationen“.
Die Teilnehmer werden die ersten Ansätze für die Verwandlung ihrer Organisation zu mehr Selbstorganisation mitnehmen.

Was ist falsch mit unserer Kultur?


 

Dieses Viedeo stimmt mich nachdenklich. Haben wir eine Antwort auf diese Fragen? Und wenn ja, gelingt es uns das Ruder herumzuwerfen und dagegen zu steuern?

Ich denke Ja, wir können es und werden es tun müssen. Zum einen haben wir nicht die Resourcen um so weiter zu leben wie bisher und anderseits gibt es eine verschiebung der Werte. Die Zeiten des Wirtschaftswunders sind vorbei und die neuen Generatonen lassen sich nicht mehr als Rädchen in der Maschine der Firmen einfach so einsetzen. Sie verlangen nach mehr Menschlichkeit. Menschlichkeit die neue Organisationsformen anbieten können. Organisationen die agli sind und  das 12. Prinzip des „Agile Manifesto“ implementiert haben:

Erstellen Sie Projekte rund um motivierte Personen. Geben Sie Ihnen die Umgebung und Die Unterstützung, die sie benötigen, sowie das Vertrauen, um den Job zu erledigen.

Dann werden die Menschen wieder Menschen sein und können sich wieder dem wahren Leben zuwenden.

Unternehmenskultur der Achtsamkeit


und das von der Sparda-Bank München eG:

 

Zitat: „Als einzige Bank in Deutschland engagieren wir uns für die Gemeinwohl-Ökonomie und messen unser werteorientiertes Handeln in der Gemeinwohl-Bilanz.“

Ein echtes Vorbild für alle Banken. Wie wäre die Welt, wenn alle Banken und Unternehmen sich so ausrichten würden?

Hier sind noch mehr Informationen: http://www.achtsamkeit-der-film.de/

Besuchen Sie auch die Website zur Gemeinwohl-Ökonomie bei der Sparda-Bank München.

 

Den Blick auf das Ganze richten -die Übersicht behalten


Den Überblick-Effekt, der zuerst von Autor Frank White 1987 beschrieben wurde, ist eine Erfahrung, die Perspektive eines Astronauten  auf den Planeten und die Menschheit total verwandelt. Gemeinsame Merkmale dieser Erfahrung sind ein Gefühl der Ehrfurcht für den Planeten, ein tiefes Verständnis für die Vernetzung alles Lebens und ein neues Verständnis der Verantwortung sich um die Umwelt zu kümmern.
Für mich ist dieser Effekt ist eng mit dem Betrachter verbunden und so muss eine TEAL Organisation in der Lage sein, eine derartige Sicht zu schaffen. Die Sicht auf den Beitrag zu einem grösseren „Gut“. Ein Gefühl der Verantwortung für etwas mehr als nur Gewinn und Profit!
„Übersicht“ ist ein Kurzfilm , der dieses Phänomen durch Interviews mit fünf Astronauten untersucht , die den Überblick-Effekt erlebt haben. Der Film zeigt auch Erkenntnisse  der Kommentatoren und Denker über die Auswirkungen und einem breiteres Verständnis desselben für die Gesellschaft, und unserer Beziehung zur Umwelt.

Viel Spass beim Nachdenken! Wir haben nur diese eine Erde!

Firmen ohne Leitung – Birger Priddat im SWR2-Interview


Brauchen Organisationen in der hochdynamischen Welt noch eine Führung? Birger Priddat im SWR2-Interview

Zitat: Was es heisst, in dieser Organisation zu arbeiten. Sie sind geerdet, sind mitten in den Projekten drin. Und dann übernehmen das andere. Vorteil: Hierarchie, Position, Status spielen überhaupt keine große Rolle mehr.

Alles was noch zählt ist der Sinn & Zweck und dass Mann &  Frau in so einer Umgebung Mensch sein kann!

Source: Unternehmensmodelle im Wandel (9): Firmen ohne Leitung – Birger Priddat im SWR2-Interview

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