Gedanken, Ideen, Tips, etc. zu Veränderungen

Archiv für Oktober, 2014

Otto Scharmer zur Veränderung der Veränderung


Ich bin auf einen Artikel von Otto Scharmer aus dem Jahr 2011 gestossen:

Change Management Morgen – 13 Thesen

und er ist sehr aktuell. Er stellt darin 13 Thesen auf und erläutert sie im Detail. Ich liste sie hier kurz zusammen:

  1. Change Management muss ein integraler Bestandteil auf allen Systemebenen sein.
  2. Um den Wandel anzustoßen, bedarf es einer Transformation des Kapitalismus.
  3. Unternehmen sind zu klein, als dass sie große Probleme lösen könnten, und zu groß, um kleine Probleme zu lösen.
  4. Unternehmen und Organisationen müssen sich der Generation kommender Führungskräfte und Vordenker öffnen.
  5. Bau institutionsübergreifender Netzwerke für Lern- und Erneuerungsprozesse.
  6. Gesteigerte Aufmerksamkeit: die blinden Punkte in der Führungsarbeit ausleuchten.
  7. Globale Messtechniken schaffen, mittels derer sich Systeme selber beobachten.
  8. Sektorenübergreifende Übungsfelder für neue Modelle der Zusammenarbeit schaffen.
  9. Traditionelle Unternehmensberatungen sind ein auslaufendes Modell.
  10. Austausch und die Kunst der Generierung kollektiven Wissens sind die Schlüsselkompetenz im Umgang mit Komplexität.
  11. Effektive Führung baut auf klare Zielvorstellungen.
  12. Nach den Blasen der Ökonomie: Die Wirtschaftsschulen der Zukunft müssen Wirtschafts- und Managementtheorien neu erfinden.
  13. Aller Anfang ist die Lücke — hier führt der Weg in die Zukunft.

Ich habe mir speziell die Nummer 9 und 13 gemerkt und aufgeschrieben:

Zu 9: «Der Erfolg einer Intervention hängt von der inneren Verfasstheit des Intervenierenden ab.»

Zu 13: « Wo sehe ich eine Lücke, eine Öffnung oder Herausforderung, die in eine Zukunft weist, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden? »

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Die Veränderung annehmen (Embracing Change)


Investieren Sie heute 18 Minuten um diesen überzeugenden TED Talk „Veränderungen annehmen“ von Jason Clarke zu sehen. Dieses Video macht viele Mythen bei Veränderung sichtbar, und begeistern Sie und Ihre Mitarbeiter, Ihre Freunde und bringt Sie zum Nachdenken wie Sie Ihre Perspektiven ändern können und wie sie neue Ideen und deren Angebot umgehen. Viel Spass!

Ich finde dieser Vortrag zeigt die Notwendigkeit und den Wert der Veränderung auf. Denn eigentlich wollen wir  echte, reale und positive Veränderungen in allen Aspekten unseres Lebens.

Was ist Change Management?


Dazu ein kleines Video, das die Komplexität sehr gut zeigt:

zusätzlich haben die Autoren noch weiteres Material erstellt, das man beziehen kann: Hier

Quelle: http://betterbusinesslearning.com/ 
(These resources are licensed under the 
Creative Commons Attribution-NoDerivs 3.0 Unported License.)

Menschliche Faktoren bei Veränderungen


Hier eine kleine Sammlung von wichtigen Menschlichen Faktoren, die man bei einer Veränderung berücksichtigen muss:

  • Change Management ist eine wichtige Komponente für ein effektives Risikomanagement.
  • Die Auswirkungen der technischen und organisatorischen Wandels auf die von der Änderung betroffenen Menschen wird oft schlecht verwaltet.
  • Fehlerwahrscheinlichkeit wird erhöht, wenn die menschliche Seite der Veränderung schlecht geplant ist und das Vorgehen nicht gut begleitet wird.
  • Die Mitarbeiter, die durch den technischen Wandel betroffen sind, sollten in die Veränderung und in den Genehmigungsprozess (der Veränderung) einbezogen werden.
  • Vorgeschlagene organisatorischen Änderungen sollten einer Überprüfung (review) und einem Genehmigungsprozess mit der gleichen Strenge wie sie für Technische Änderungen angewendet werden unterliegen.
  • Die Mitarbeiter, die durch vorgeschlagene organisatorische Änderungen betroffen sind, sollten konsultiert werden und bei der Überprüfung und dem Genehmigungsverfahren beteiligt werden.
  • Organisatorische Änderungen sollten transparent, gerechtfertigt und vertretbar sein.
 

Genial finde ich die Idee, dass Veränderungen auch einen Genehmigungsprozess durchlaufen, bei dem die Betroffenen mitreden können. So entsteht ein echter Dialog über diese Veränderung.

(Quelle: http://www.nopsema.gov.au/ )

Die Zukunft der Arbeit (19) – Fragmentierung


Da werden einige Veränderungen auf die Arbeitnehmer und -geber zukommen.

der wissensarbeiter

exchange-of-ideas-222788_640Im Juni diesen Jahres hatte ich wieder einmal einen Workshop mit Joël Luc Cachelin von der Wissensfabrik arrangiert. Gemeinsam beschäftigt uns das Thema New Work. Aus der ursprünglich gemeinsam erstellten Concept Map haben wir uns dieses Mal mit dem Thema Fragmentierung von Arbeit beschäftigt und intensiv diskutiert, was die Ursachen dafür sind und wie die Auswirkungen auf unsere Arbeitsgesellschaft aussehen.

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Ist eine Veränderung wirklich so kompliziert?…


Bei einer einfachen Betrachtung einer nötigen oder geplanten Veränderung sind im Grunde nur zwei Faktoren wichtig. Auf der persönlichen Ebene.
Erstens muss ich (Mensch) mich entscheiden. Ich bin der erste der das darf und kann. Kein anderer Mensch oder Mechanismus nimmt mir eine Grundsatzentscheidung ab. Beispiel aus dm Alltag: Wer entscheidet was in meinen Mund kommt?
Zweitens muss ich meinen Verstand beruhigen und im Hintergrund beschäftigen. Der „innere Schweinehund“ wird er genannt – Nonsens. der Verstand erhält mich (Mensch) am Leben. Für den Verstand ist alles Neue gefährlich und alles bereits Erfahrene abrufbar. hiermit kann er arbeiten und Schlüsse ziehen und uns zurück auf das Sofa drängen.
Was aber wenn ich den Verstand zurückdränge und frei nach vorn blicke? Will ich nicht etwas Neues ausprobieren? Mal was machen was ich noch nie gemacht habe? Gern.
Aber alles bitte ohne den Verstand. Nur unser Interesse, unser Herzensdrang nach Neuem und der Veränderung lässt Erkundungen und Erfindungen zu.
Ein guter Vortrag dazu von Dr. Stefan Fädrich:

Und wer etwas einfacher beginnen möchte, auch Familientauglich, schaut sich die Animation „The Croods“ an. eine Steinzeitfamilie die nur wegen ihrem Verstand überlebt…?
Alles Gute und viel Spass bei der Diskussion mit Deinem Verstand. Wir diskutieren gerne mit. Die Changeologen.

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