Gedanken, Ideen, Tips, etc. zu Veränderungen


Jeder geht durch Verluste, groß und klein – den Verlust eines Arbeitsplatzes, den Verlust eines Hauses, oder sogar den Verlust eines geliebten Menschen. Werden Sie einem Verlust erlauben, Sie als „Geisel“ zu behalten und Sie in Ihren zukünftigen Bemühungen zu beschränken, indem Sie sich auf Bedauern, Schuld oder ungelöste Trauer konzentrieren? Oder wird die Erfahrung des Verlustes es Ihnen ermöglichen, eine neue Identität oder ein Ziel zu finden, sich wieder mit Menschen zu verbinden und das Leben wieder zu genießen?

In diesem Vortrag, erläutert George Kohlrieser, wie Sie nicht nur über jeden Verlust hinwegkommen, sondern aus ihm neue Inspiration ziehen durch Umverdrahtung Ihres Gehirn auf „spielen, um zu gewinnen“.
George Kohlriesers Expertise und Erkenntnisse stammen aus seiner reichen beruflichen Karriere als klinischer Psychologe und Verhandlungsführer bei Geiselnahmen . Er ist derzeit Professor für Leadership und Organisationsverhalten an der IMD Business School in Lausanne. Er ist der Autor des preisgekrönten Bestsellers Hostage am Tisch: Wie Führungskräfte Konflikte überwinden können.


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Hat Ihre Organisation Mühe mit Veränderungen? Dann sehen Sie sich doch die Cartoons von Dilbert an. Kommt Ihnen irgendwas bekannt vor?

Manchmal sieht die Manager-Sicht auf Veränderungen so aus:

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dsc_0824vDas Neujahrskonzert aus Wien liefert einen guten Anlass, an die demokratische Organisation der Wiener Philharmoniker zu erinnern. Seit bald 175 Jahren leben die Musiker dieses Modell nahezu unverän…

Source: Unternehmensmodelle im Wandel (12): Die Wiener Philharmoniker als lernende Organisation


Der Göttinger Gehirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther plädiert für eine Abkehr von der Egozentrik im Denken für die Nutzung der menschlichen Begeisterungsfähigkeit. –

Das heute in unserer Gesellschaft gepflegte Menschenbild ist eher „maschinenähnlich“: Wir bemühen uns darum, Gedanken von Gefühlen zu trennen, und legen schon in der schulischen Ausbildung Wert auf den „reinen Intellekt“, wobei der Erwerb von Wissen unabhängig vom Erleben des Kindes stattfinden soll; wir setzen den Begriff Seele mit Gehirntätigkeit gleich und stellen den freien Willen in Frage. Und nicht selten beruft man sich bei diesem „modernen Menschenbild“ auf die Gehirnforschung. Dabei könnten deren Erkenntnisse zu ganz anderen Schlüssen führen – wie aus diesem Gespräch mit Prof. Dr. Gerald Hüther, einem der bekanntesten Gehirnforscher Deutschlands, deutlich wird.

Dieses Gespräch mit Prof. Gerald Hüther fand für die Filmproduktion „Die Macht der Gedanken“ statt.

Weitere Informationen: http://gedanken-film.at


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Source: Buurtzorg – Beispiel für die Neuerfindung von Organisation


Leader versus Boss- Weshalb die Leader Anhänger und keine Untergebenen haben.

Source: Leader haben Follower


Den obigen Vortrag wurde am 23. November 2016 in Zürich an einem Meeting der Meetup-Gruppe ResponsiveOrg gehalten.

Ich möchte hier ein paar wertvolle Feedbacks und Hinweise auflisten.

 

Ein  Interview mit Otto Scharmer über  Design Thinking und Theory U ( 17 Minuten):

Der Blinde Fleck

Ein Hebel zur Erweiterung individueller und kollektiver Handlungsfähigkeit liegt darin, die tiefere Dimension von Führung und transformativer Veränderung zu erschließen, einen blinden Fleck, der nicht nur im Bereich von Führung, sondern auch in alltäglichen sozialen Interaktionen existiert. Wir wissen viel darüber, was Führungskräfte tun. Wie Führungskräfte arbeiten – der Prozessablauf – auch darüber ist im Detail geforscht und geschrieben worden. Aber wir wissen wenig über den Entstehungspunkt von Handlung oder den schöpferischen Quellort von Handlung, d.h. darüber, wie Handlung und damit das Neue in die Welt kommt. Der Presencing- oder U-Prozess nennt diesen blinden Fleck von Führung die Quelle der Aufmerksamkeit oder den Ausgangspunkt von Handlung und Wahrnehmung.

Ein Blick auf künstlerische Tätigkeit illustriert dies. Der blinde Fleck bezeichnet den Moment, in dem der Künstler vor der leeren Leinwand steht. Dieser Ausgangspunkt von Handlung, der Moment vor der leeren Leinwand, bietet einen Hebelpunkt für erfolgreiche Führung. Dieser Hebelpunkt liegt darin, Aufmerksamkeitsfelder und damit den inneren Ort, aus dem die Beteiligten eine Situation wahrnehmen und aus dem heraus sie handeln, zu verändern. Zwei Führungskräfte, die sich in der gleichen Situation befinden, die dasselbe tun, können vollkommen unterschiedliche Resultate erzielen, je nachdem aus welchem inneren Ort heraus sie jeweils handeln. Ein bekanntes Beispiel für die innere Dimension von Führung bieten Studien über Spitzensportler. Hier ist die Bedeutung davon, was im Kopf und in der Vorstellung eines Sportlers bei der Vorbereitung auf einen Wettkampf vorgeht, längst erkannt. Dieses Wissen hat zu einer Reihe von Praktiken geführt, die sportliche Leistung sozusagen von „innen heraus“ verbessern. In Management und Führung liegt hier ein blinder Fleck. Wir wissen bisher wenig von der Bedeutung dieser inneren Dimensionen für die Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit. Es ist notwendig, diese tiefere Struktur oder Quellebene der Wirklichkeitsentstehung bewusst zu machen, um aufmerksamer in der Gegenwart anwesend und wirksam sein zu können.

Erklärt durch Otto Scharmer selbst:

 

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